Die Zukunft intelligenter Gebäudeautomation beginnt mit Vertrauen in die Technik. Mit sensNORM setzt STEINEL auf ein Prüfverfahren, das Transparenz schafft, wo bislang Unsicherheit herrschte. Das Qualitätssiegel garantiert: Hier arbeiten Sie mit Sensoren, deren Leistungswerte objektiv erfasst und zuverlässig vergleichbar sind.


Warum sensNORM? Bis vor wenigen Jahren war es für Planer, Installateure und Bauherren schwierig, Bewegungs- und Präsenzmelder verschiedener Hersteller objektiv miteinander zu vergleichen. Jeder Anbieter nutzte eigene Messmethoden, die in der Praxis kaum übereinstimmten. Die Folge: Unsicherheit bei der Auswahl, im Betrieb und nicht selten Mehrkosten durch fehlerhafte Planung. Um diesem Problem zu begegnen, haben sich 2014 führende Hersteller – darunter auch STEINEL – zum Verein sensNORM zusammengeschlossen. Ziel war es, ein gemeinsames, standardisiertes Messverfahren zu entwickeln, das absolute Transparenz schafft. Dieses Verfahren ist heute nicht nur in die internationale Norm IEC 63180 eingeflossen, sondern bildet auch die Grundlage für die unabhängige Prüfung im sensLAB des Schweizer Metrologieinstituts METAS.




Messeaufbau und Auswertung

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Im Zentrum von sensNORM steht eine präzise Messmethodik. In einem hochmodernen Labor werden Bewegungs- und Präsenzmelder unter kontrollierten Bedingungen getestet. Dafür kommen menschenähnliche Dummie-Modelle zum Einsatz, die Bewegungen im Raum simulieren. Ob eine Person den Raum betritt, sich seitlich bewegt oder eine kleine Handbewegung am Arbeitsplatz macht: Alles wird realistisch nachgestellt und mit modernster Messtechnik erfasst.

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Aus den Daten entstehen Erfassungsdiagramme, die exakt abbilden, wie sensibel und zuverlässig ein Sensor reagiert. Diese Ergebnisse werden nicht nur dokumentiert, sondern auch digital aufbereitet und maschinenlesbar gemacht – damit sie nahtlos in Planungs- und Designsoftware wie Relux oder DIALux integriert werden können. Das Ergebnis: Sensorik, deren Leistungsdaten nicht länger eine Frage von Herstellerangaben sind, sondern auf harten, vergleichbaren Fakten beruhen.

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sensNORM & SensCalc - Maßstab für Präzision und Effizienz
Normgerecht planen. Energie sparen.

2014 gründeten führende Hersteller von Bewegungs- und Präsenzmeldern die Vereinigung sensNORM, um ein einheitliches Messverfahren für PIR-Sensoren zu definieren. Dieses floss 2020 in die internationale Norm IEC 63180 ein. Das sensNORM-Label geht über die IEC-Anforderungen hinaus: Es steht für strengere Prüfverfahren, höhere Zuverlässigkeit und mehr Sicherheit gegen Fehlschaltungen. Für Planer und Installateure bedeutet das geprüfte Vergleichbarkeit und garantierte Qualität. Entdecken Sie SensCalc – das kostenlose Online-Planungstool von RElux für PIR-Sensoren. Berechnen Sie Energieeffizienz und Amortisation Ihrer Sensorinstallation mit zertifizierten Daten nach IEC 63180 und sensNORM 2022.

Für Elektroplaner bedeutet sensNORM vor allem eines: Sicherheit. Wer mit normierten und geprüften Daten arbeitet, kann seine Projekte präziser kalkulieren und zuverlässig umsetzen. Der Vergleich zwischen verschiedenen Produkten gelingt auf Knopfdruck, da alle Messungen nach den gleichen Kriterien erfolgen. Darüber hinaus reduziert sich das Risiko teurer Planungsfehler erheblich. Statt sich auf theoretische Angaben zu verlassen, stützen sich Planer auf Werte, die im unabhängigen Labor überprüft wurden. Die Integration der Daten in gängige Software-Tools macht den Planungsprozess schneller und komfortabler. Und nicht zuletzt sorgt das Siegel „sensNORM Certified“ für Vertrauen – bei Auftraggebern, Bauherren und Partnern gleichermaßen.



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Transparenz & Vergleichbarkeit

Mit sensNORM erhalten Sie endlich klare Fakten. Alle Sensoren werden nach einheitlichen Kriterien geprüft, wodurch ihre Leistungswerte objektiv vergleichbar sind. Was früher schwer nachzuvollziehen war, lässt sich heute auf einen Blick beurteilen – unabhängig vom Hersteller und frei von Interpretationsspielräumen.

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Planungssicherheit

Wenn Daten verlässlich sind, wird auch die Planung sicher. sensNORM sorgt dafür, dass die ermittelten Erfassungs-bereiche und Sensitivitäten den realen Bedingungen im Projekt entsprechen. Für Sie als Planer bedeutet das: weniger Unsicherheiten, weniger Risiko und eine solide Basis, um Projekte präzise zu kalkulieren und erfolgreich umzusetzen.

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Integration in Planungssoftware

Die geprüften Daten werden digital bereitgestellt und lassen sich direkt in gängige Tools wie BIM, Relux oder DIALux integrieren. So fließen objektive Messergebnisse nahtlos in Ihre Planung ein – vom ersten Entwurf bis zur finalen Ausführung. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und macht den gesamten Prozess deutlich effizienter.

Ausblick


sensNORM ist kein starres System, sondern ein Standard, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die aktuelle Prüfvorschrift liegt in der Edition 3.0 vor, doch schon heute wird an der Ausweitung auf weitere Sensortechnologien gearbeitet – von Ultraschall bis hin zu Hochfrequenzlösungen. Auch die Anbindung an digitale Bauprozesse wie BIM wird stetig verbessert, damit Planer künftig noch einfacher und umfassender auf geprüfte Sensordaten zugreifen können.

Ansprechpartner

Hier geht es direkt zu ihrem sensNORM Ansprechpartner