Ronald Reichmuth, Hardware- und Firmwareentwickler bei STEINEL Solutions AG - Sein Werdegang und Arbeitsalltag.

Ronald, vielen Dank, dass du uns einige Fragen beantwortest. Wir wollen gleich mit dem Interview loslegen.

Wann hast du dein Studium abgeschlossen?

«Mein Elektrotechnik-Studium habe ich 2007 in Rapperswil abgeschlossen.»


Wieso hast du dich damals für dieses Studium / diese Ausbildung entschieden?

«Elektronik und Computertechnik hat mich schon sehr früh interessiert. Während der Lehre als Elektroniker bei Siemens konnte ich in diversen Abteilungen «Schnuppern» und Elektroningenieure bei der Arbeit unterstützen. Da wusste ich, dass ich das später auch mal machen möchte. Ein Studium öffnet einem Tür und Tor, um an wirklich spannenden Projekten mitarbeiten zu können.»


Was ist für dich spannend an dieser Fachrichtung?

«Unsere Welt wir immer vernetzter, es ist extrem spannend die Technologien zu verstehen und deren Anwendungen im Alltag zu sehen.»

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Abbildung 1  Ronald Reichmuth an seinem Arbeitsplatz in Einsiedeln

Was macht für dich die Arbeit in der Entwicklung der STEINEL Solutions spannend?

«Im OEM Engineering bei der STEINEL Solutions dürfen wir immer wieder an spannenden Kundenprojekten mitarbeiten und sehen wie aus einer Idee ein Produkt entsteht. Heute entwickeln wir in einem interdisziplinären Team ein Sprühgerät zum Auftragen von kosmetischen Cremes, im nächsten Jahr optimieren wir die Heizungssteuerung einer Kaffeemaschine, oder integrieren einen Bewegungssensor in eine WC-Betätigungsplatte (Anmerkung der Redaktion: Siehe Referenz TECE GmbH).»

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Abbildung 2  Einbauleuchte

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei STEINEL Solutions aus?

«Notebook starten, Kaffee holen, Scrum…» 


Wie viele Produkte, an denen du bislang in deiner Karriere gearbeitet hast, sind heute auf dem Markt?

«Nach dem Studium arbeitete ich in einem Spin-off wo ich unter anderem High Speed Kameras mitentwickelte, welche später als Torlinienkamera an der Fussball-WM zum Einsatz kamen. Bei Siemens arbeitete ich jahrelang an einer ganzen Plattform aus dem viele Produktvarianten entstanden sind, und bei STEINEL sind bereits einige Leuchten und Sensoren bei Kunden im Einsatz. Insgesamt sind es bestimmt über 20 Produkte.»

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Abbildung 3  SENSOTEC NET Produktefamilie

Welches ist das tollste Produkt, an welchem du bis heute gearbeitet hast? Und warum?

«Das tollste Produkt ist sicher die SENSOTEC NET Produktefamilie, an der ich mitgearbeitet habe. Da war alles dabei: Gehäuse-, Hardware- und Softwareentwicklung. Die Sensoren sind mit Bluetooth Mesh vernetzt, ein relativ neuer Standard der auch Anwendung im Bereich des IoT findet.»


Wie hat sich deine Arbeit und die Technologie in den letzten Jahren verändert?

«Früher habe ich mehr Hardware entwickelt, heute steckt das KnowHow immer mehr in der Software oder im Zusammenspiel von Hard- und Software.» 


Haben sich die Arbeitsmethoden seit deinem Abschluss verändert? Vorteile / Nachteile an der heutigen Technik, zBsp Scrum?

«Die Entwicklungsarbeit wird immer komplexer, seien es regulatorische Richtlinien oder Anforderungen, welche sich ständig ändern. Die Teams sind meistens interdisziplinär und über diverse Standorte verteilt. Die Kommunikationswege sind kürzer und die Entwicklung wird immer agiler – unter dem Strich etwas stressiger.»

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«Im OEM Engineering bei der STEINEL Solutions arbeiten wir bei spannenden Kundenprojekten mit. Wir sehen täglich, wie aus einer Idee ein Produkt entsteht. Da unsere Kunden in den verschiedensten Branchen tätig sind und die Produkte die unterschiedlichsten Anwendungen haben, gleicht kein Tag dem anderen.»  

Ronald Reichmuth, Hardware- und Firmwareentwickler bei STEINEL Solutions AG